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Schweizer Ministerium hebt Kreditlinie für Axpo auf

(Montel) Das Schweizer Energieministerium (Uvek) hat eine Kreditlinie über 4 Mrd. CHF (4,2 Mrd. EUR) für den Versorger Axpo aufgehoben, hieß es am Montag. Eine verbesserte Ausgangslage macht die finanzielle Absicherung überflüssig.

„Das Uvek hat den Antrag der Axpo um Aufhebung des Kreditrahmens geprüft und hat die Verfügung für den Kreditrahmen per 1. Dezember 2023 vollständig aufgehoben“, hieß es in einer Mitteilung.

Die Kreditlinie hatte sich Axpo im September 2022 inmitten der europäischen Energiekrise gesichert.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hatte im vergangenen Jahr zu massiven Verwerfungen an den Energiemärkten geführt, die sich in Rekordpreisen und einer hohen Volatilität gezeigt hatten. Die Entwicklung sorgte im Energiehandel für einen hohen Liquiditätsbedarf, den viele Unternehmen mit zusätzlichen Finanzmitteln absichern mussten.

Seitdem habe Axpo allerdings Finanzierungsmaßnahmen ergriffen, das Finanzprofil verbessert und die Hedging-Strategie sowie das Portfolio- und Risikomanagement angepasst, so das Ministerium.

„Heute ist [Axpo] deutlich weniger anfällig für künftige, unerwartete und schwer vorhersehbare Marktverwerfungen“, hieß es in der Mitteilung.

Axpo veröffentlicht am heutigen Montagmorgen Zahlen für das Geschäftsjahr 2022/2023.

1 EUR = 0,95 CHF