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Orsted senkt Erneuerbaren-Ziel nach Verlusten

(Montel) Der dänische Energiekonzern Orsted hat sein Ausbauziel für Erneuerbare für das Jahr 2030 nach Verlusten im letzten Geschäftsjahr reduziert. Der Konzern plant jetzt mit 35-38 GW statt der bisher angepeilten 50 GW.

„Wir haben für Projekte in unserem Portfolio Prioritäten gesetzt und bauen unser Geschäft deutlich um“, sagte Orsted-Vorstandschef Mads Nipper mit Blick auf die steigenden Kosten für Erneuerbaren-Projekte.

Das Unternehmen hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 20,2 Mrd. DKK (2,7 Mrd. EUR) eingefahren, was überwiegend auf Abschreibungen im US-Geschäft mit Offshore-Wind zurückging. Dort hatte Orsted das Projekt Ocean Wind (2,2 GW) angesichts weiter steigender Kosten eingestampft.

Im Jahr 2022 lag der Nettogewinn noch bei 15 Mrd. DKK. Der operative Gewinn fiel um 42% auf 18,7 Mrd. DKK.

Teile des Spitzenmanagements mussten das Unternehmen im November 2023 verlassen. In dem turbulenten Marktumfeld seien andere Fähigkeiten an der Spitze des Konzerns gefragt, hieß es zur Begründung.

1 EUR = 7,46 DKK